07.08.2026

Kater Urmel wurde als Kitten von seiner Vorbesitzerin mit der Flasche aufgezogen. Dort lebte er vier Jahre lang in einer Wohnung bei einer Familie mit Kindern und einem zweiten Kater. Leider begann er jedoch, aggressives Verhalten gegenüber dem Sohn der Familie zu zeigen. Deshalb wurde er schließlich an uns abgegeben.

Bei uns zeigte er sich überwiegend als extrem verschmuster und sehr menschenbezogener Kater. Umso schockierter waren wir, als er meinen Partner völlig aus dem Nichts, ohne erkennbaren Auslöser wie Streicheln oder Ähnliches, angriff, ihm mehrere tiefe Biss- und Kratzwunden zufügte und trotz starker Gegenwehr meines Partners, nicht von ihm abließ. Mein Partner hat leider seit dem starke Angst vor einem weiteren Vorfall.

Daraufhin ließen wir ihn gründlich tierärztlich untersuchen, unter anderem per Röntgen, um mögliche Schmerzen oder körperliche Ursachen auszuschließen.

Es stellte sich heraus, dass er keine Erkrankungen im Rücken hat, die Schmerzen verursachen, allerdings zeigt er das typische Rückenwellen, weshalb aufgrund dieser Symptomatik und seines Verhaltens das feline Hyperästhesie-Syndrom (FHS) diagnostiziert wurde. Laut Tierärztin besteht dieses  bereits seit längerer Zeit.

Sein unberechenbares Verhalten uns gegenüber hängt vermutlich mit nicht artgerechten Haltungsbedingungen zusammen. Er braucht ein Zuhause, in dem er Freigang hat und sich richtig ausleben kann, klettern, jagen und seine natürlichen Verhaltensweisen ausleben. Außerdem würde er höchstwahrscheinlich von einer Einzelhaltung, also ohne zweite Katze, profitieren. Das ist auch eine dringende Empfehlung unserer Tierärztin.

Wir persönlich sind ebenfalls der Meinung, dass Urmel dringend Freigang braucht. Gleichzeitig sollte er bei Menschen leben, die ihm die Nähe und Kuscheleinheiten geben, die er so sehr genießt, denn er ist sehr menschenbezogen.

Da Urmel bei uns leider nur in einem einzelnen Zimmer leben kann, weil ein Zusammenleben mit unserem anderen Kater für ihn und auch für unseren anderen Kater aktuell zu belastend ist, wünschen wir uns für ihn dringend ein Zuhause, in dem er endlich so leben kann, wie es seinen Bedürfnissen entspricht. Bei uns leidet er spürbar…

Zurzeit bekommt er abends und morgens 100mg Gabapentin, da ihn die gesamte Situation sehr stresst.

Abgesehen von diesen Schwierigkeiten, die sich mit den passenden Haltungsbedingungen hoffentlich deutlich verbessern werden, ist Urmel ein wundervoller Kater. Er ist unglaublich verschmust, lustig und hat einen ganz besonderen Charakter.

Er wurde jahrelang von seiner vorherigen Familie missverstanden und braucht jetzt ein Zuhause, das wirklich zu seinen Bedürfnissen passt, damit er endlich ankommen und wieder richtig aufblühen kann.

Urmel ist kastriert, geimpft und gechipt. Die Schutzgebühr beträgt 75 Euro.

Er freut sich über jede Person, die sich für ihn interessiert und ihn in Hamburg-Eimsbüttel kennenlernen möchte.

Kontakt: 0176 31533346 oder Luna.ono123@gmail.com

Hinweis: Die Katzenschutzgruppe Winterhude übernimmt KEINE HAFTUNG für den Inhalt der Anzeige sowie für die Vermittlung.