05.05.2026

Die beiden Mädel wurden aus der Wohnung ihrer verstorbenen Besitzerin gerettet, und da sie nicht behalten werden können haben sie noch keine richtigen Namen bekommen.

Mama-Miez ist, sobald sie sich an das Umfeld gewöhnt hat, ein unheimlicher Schmusebär, donnert gerne ihren Dickschädel gegen Beine (egal ob menschlich oder Möbelstück) und lässt sich problemlos am Bauch kraulen, hochheben oder durchkneten. Sie hat allerdings auch sehr viel Schabernack im Sinn – Es gibt keinen Schrank, den sie nicht früher oder später erklommen bekommt. Hier heißt es also: Vorsicht mit potenziell giftigen Pflanzen und Kippfenstern, dieses Tier kommt überall irgendwie hin, selbst in einer Altbauwohnung mit hohen Decken und entsprechend hohen Schränken! Das einzige, was diesem Traumtier im Wege steht sind: laute Geräusche. Hupen, Müllwagen, Sirenen… da bekommt sie noch das große Rennen, obwohl auch das inzwischen einfacher für sie geworden ist.

Mini-Miez ist so ziemlich das genaue Gegenteil. Menschen gegenüber ist sie äußerst scheu, besonders wenn man sich auf sie zu bewegt. Ich denke, dass das Einfangen und mitnehmen durch fremde Personen sehr traumatisierend für sie war. Zutraulich ist sie auf ihre Art aber trotzdem: Dreamies und Snackstangen nimmt sie gerne aus der Hand entgegen. Hier braucht es ziemlich sicher eine Bezugsperson mit sehr viel Geduld, sodass sie in ihrem eigenen Tempo lernen kann, Liebe zu geben und zu empfangen. Was ihr allerdings keine Angst macht? Genau: laute Geräusche. Diese edle Dame bringt nichts aus der Ruhe, was ihre Mutter in Angst und Schrecken versetzt. Eine Sache hat sie jedoch von Mama geerbt: die Frechdachs-Genetik. Auch dieser Mini-Panther wagt sich in schwindelerregende Höhen, krabbelt in jede Ritze, verewigt sich in allem was vertikal ist (Tapeten, Couch, etc.) und zieht hin und wieder der Mama im Vorbeigehen eine Samtpfote über den Schädel.

Wir wünschen uns für die Zuckernasen ein vorzugsweise junges Zuhause, da sie mit ihrer jugendlichen Energie natürlich noch viel Beschäftigung brauchen. Ihr Verhalten bei längerer Abwesenheit (durch zum Beispiel Arbeit) konnten wir noch nicht überprüfen, aber wir wissen, dass die Große nach JEDER Abwesenheit, egal wie lang oder kurz, zu einer empörten Opernsängerin wird, welche ihre Meinung lautstark kundtun muss. Andere Katzen sind, Stand jetzt, ein No-Go und Hunde würden wir gar nicht erst ausprobieren wollen.

Mama-Miez ist inzwischen kastriert und auch Mini-Miez wird vor der Abgabe noch kastriert und geimpft.

Bei Interesse kann gerne ein Kennenlernen in Hamburg-Harburg vereinbart werden.

Kontakt.: 01520 2849957 (gerne auch per Whatsapp)

Hinweis: Die Katzenschutzgruppe Winterhude übernimmt KEINE HAFTUNG für den Inhalt der Anzeige sowie für die Vermittlung.